29.05.2013

ALBA Group konzentriert sich weiter auf Internationalisierung // Umstrukturierung mit Fokus auf Recycling-Technik und Rohstoffhandel // Verkauf der Entsorgungstochter ALBA West GmbH


Der Umweltdienstleister und Rohstoffversorger ALBA Group setzt seinen Internationalisierungsprozess weiter fort. Dementsprechend wird die Unternehmensgruppe weiter in Richtung Recycling und Aufbereitung von Abfällen zu Rohstoffen und deren internationaler Vermarktung ausgerichtet. Zu diesem Zweck trennt sich die ALBA Group von ihrer Entsorgungstochter in Nordrhein-Westfalen, der ALBA West GmbH. Entsprechend wurde heute in Berlin mit der Schönmackers Umweltdienste GmbH & Co. KG ein Kauf- und Abtretungsvertrag abgeschlossen. Die Übernahme steht unter bestimmten Vorbehalten, wie gegebenenfalls der Zustimmung des Kartellamtes.

„Bereits Anfang April haben wir angekündigt, dass wir unser Portfolio umgestalten werden, insbesondere im Hinblick auf unser internationales Geschäft. Eine Lösung von Geschäftsteilen, die nicht die Tiefe der Wertschöpfungskette widerspiegeln, wie wir sie gruppenweit anbieten, gehört denknotwendig mit zu unserer Strategieumsetzung“, so Dr. Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA Group.

Der Geschäftsbereich der ALBA West GmbH beschränkt sich schwerpunktmäßig auf die reine Sammlung von Abfällen und nicht auf das Recycling zu Rohstoffen. So ist die ALBA West GmbH beispielsweise für die Sammlung der Leichtverpackungen (Gelbe Tonne/Gelber Sack) in Essen, Velbert und Gladbeck zuständig oder auch für die Rest-, Bio- und Papierabfallentsorgung im kommunalen Auftrag der Stadt Grevenbroich.

Insgesamt umfasst die Veräußerung der ALBA West GmbH, die seit 2007 in Nordrhein-Westfalen ansässig und operativ tätig ist, alle fünf Logistik- und Umschlagorte: den Hauptstandort in Essen sowie die Betriebsstätten in Pulheim, Grevenbroich (alle drei Nordrhein-Westfalen), Heidenrod (Hessen) und Singhofen (Rheinland-Pfalz) mit insgesamt rund 163 Mitarbeitern. Alle Mitarbeiter werden vom Erwerber übernommen.