26.11.2015

ALBA neuer Entsorger in Nordvorpommern / Start der Verteilung neuer Abfalltonnen Ende November

Vorpommern-Rügen: Kreis vergibt Abfallentsorgung neu


Stralsund. Ab dem 1. Januar 2016 ist die ALBA Nord GmbH der neue Abfallentsorger für das Entsorgungsgebiet Nordvorpommern im Landkreis Vorpommern-Rügen. Der Umweltdienstleister, der zum internationalen Recyclingspezialisten ALBA Group gehört, hat vom Landkreis den Zuschlag für die Entsorgung von Rest- und Bioabfall, Sperrgut, Elektroschrott und Weihnachtsbäumen erhalten. Im Rahmen der Bioabfallentsorgung soll auch die kreisweite Einführung der Biotonne für alle privaten Haushalte erfolgen.

Um den reibungslosen Start zum Jahreswechsel zu erleichtern, startet ALBA bereits Anfang der kommenden Woche, ab dem 30. November, mit der Verteilung der rund 69.000 neuen Abfalltonnen. Davon werden rund 46.000 schwarze Tonnen mit einem Fassungsvermögen von 60 bis 1.100 Litern für Restabfall und circa 23.000 braune Tonnen mit einem Fassungsvermögen von 120-240 Litern für Bioabfall bereitgestellt. Zudem errichtet der Entsorgungsexperte eine zentrale Anlaufstelle mitten im neuen Entsorgungsgebiet in Velgast, die eine direkte und schnelle Abfuhr von Abfall in den Urlaubsgebieten Darß, Zingst und Barth ermöglichen wird und neue Arbeitsplätze für Kraftfahrer und Tätigkeiten in der Verwaltung schafft.

Maik Höbing, Niederlassungsleiter der ALBA Nord GmbH: „Derzeit sind wir bereits der kommunale Entsorger in den Nachbarlandkreisen Vorpommern-Greifswald sowie im Raum Rostock. Mit dem Gewinn des Auftrags im Landkreis Vorpommern-Rügen verstärken wir unsere Abfallsammelleistungen im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen und ressourcensparenden Abfallwirtschaft in der Region.“

Für den Auftrag hat ALBA 18 neue Fahrzeuge bestellt, die im Dezember geliefert werden. Die Fahrzeuge fahren alle mit der umweltfreundlichen Abgasnorm Euro 6 und sind mit Ident-System ausgestattet, das unter anderem eine elektronische Zuordnung der zu leerenden Abfallbehälter zu einem angeschlossenen Objekt ermöglicht. Für die Sammlung von Bioabfall sind die Fahrzeuge zudem mit Biodetektoren ausgerüstet, die noch vor dem Entleeren der Abfallbehälter den Inhalt auf Störstoffe, die nicht als Bioabfall kategorisiert werden können, überprüfen. Im Gegensatz zu der Sichtkontrolle durch den Abfallberater, die sich in der Regel auf den oberen Abfalltonnenbereich beschränkt, kann hier der gesamte Behälterinhalt erfasst werden.