26.11.2014

Braunschweig: Umwelthauptstadt für Niedersachsen, Vorbild für Deutschland

1. Braunschweiger Umweltkongress


Dr. Thomas Rummler (oben) und Ulrich Markurth (unten)

+++ Führende Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutieren zunehmende Rohstoffverknappung +++

+++ Aufforderung an Politik: Know-how der Recyclingwirtschaft stärker zu Rate ziehen +++

Braunschweig. In puncto Recycling, Umwelttechnik und Bürgerengagement ist Braunschweig Vorreiter in Niedersachsen – und zugleich ein Modell für ganz Deutschland. Das stellten die Referenten auf dem 1. Braunschweiger Umweltkongress heraus, der heute im Schloss Braunschweig stattfand.

Unter dem Titel „Kreislaufwirtschaft 2020“ diskutierten führende Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik den Fortschritt der Recyclingwirtschaft in Niedersachsen – darunter Ulrich Markurth, Oberbürgermeister Braunschweigs, Dr. Thomas Rummler, Ministerialdirigent für Kreislaufwirtschaft im Bundesumweltministerium, Dr. Heike Buschhorn, Ministerialrätin für Produktverantwortung und Abfallvermeidung im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und Prof. Dr.-Ing. Klaus Fricke, Technische Universität Braunschweig.

Als eine der ersten Kommunen in Deutschland hat Braunschweig Anfang 2014 die Wertstofftonne eingeführt – und damit eine beispielhafte Kooperation für Entsorgung und Recycling etabliert. In der hochmodernen Sortieranlage von ALBA werden rund 140.000 Tonnen Material pro Jahr zu zwölf sortenreinen Sekundärrohstofffraktionen verarbeitet. Durch Investitionen von insgesamt 50 Millionen Euro in den Standort Braunschweig trägt ALBA darüber hinaus zum langfristigen Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen bei – und zu stabilen Müllgebühren, deren Teuerungsrate unter dem Bundesdurchschnitt liegt.

„Das Modell in Braunschweig ist so erfolgreich, weil es auf Sorgfalt, moderner Technologie und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit der Stadt basiert. Dieser Dreiklang ist für Ressourceneffizienz auf regionaler Ebene unabdingbar. Die Wirtschaft, vor allem aber die Politik, kann und sollte sich auf uns als Partner für Recycling und Umweltschutz verlassen und das vorhandene, gebündelte Know-how stärker zu Rate ziehen. Nur so lässt sich die bedeutende Rohstoffquelle Abfall vollständig und nachhaltig nutzen“, so Matthias Fricke, Geschäftsführer der ALBA Braunschweig GmbH.

ALBA Braunschweig richtete den 1. Braunschweiger Umweltkongress anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung im Braunschweiger Schloss aus. Geplant ist, den Kongress als jährliche umweltpolitische Veranstaltung in Niedersachsen zu etablieren, die den Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Sinne einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft fördern soll.

Weitere Informationen erhalten die Bürger über die Service-Rufnummer 0531 8862 0 oder online unter www.alba-bs.de.

Über ALBA: 

ALBA ist neben Interseroh eine der Marken unter dem Dach der ALBA Group. Die ALBA Group ist in Deutschland und Europa sowie in Asien und den USA aktiv. Mit insgesamt über 8.000 Mitarbeitern* erwirtschaftet sie ein jährliches Umsatzvolumen von rund 2,6 Milliarden Euro (2013). Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group konnten allein im Jahr 2013 über 7 Millionen Tonnen Treibhausgase im Vergleich zur Primärproduktion und rund 51 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden. * Beschäftigte / inkl. Minderheitsbeteiligungen

Die ALBA Braunschweig GmbH ist seit 2001 im städtischen Auftrag für die kommunalen Aufgaben der Müllabfuhr und Straßenreinigung sowie den Winterdienst in Braunschweig zuständig. Mit knapp 250 Mitarbeitern und rund 130 Fahrzeugen sorgt sie für Sauberkeit im Stadtgebiet.

Weitere Informationen zur ALBA Group finden Sie unter albagroup.de. Bitte beachten Sie auch das Onlineportal der ALBA Group mit Informationen rund um die Themen Rohstoffe und Recycling: recyclingnews.info.