PPK

Die Abkürzung PPK steht für Papier, Pappe und Karton und umfasst grob alle Produktionsarten der Zellstoff- und Papierfabriken. Laut Verband Deutscher Papierfabriken wurden im Jahr 2014 in Deutschland 22,5 Millionen Tonnen PPK hergestellt. Darunter fallen grafische Papiere, Verpackungen, Hygiene-Papier und PPK für technische Zwecke und spezielle Verwendungen.

Ein Großteil von PPK wird in Deutschland recycelt. Die Rücklaufquote lag 2014 bei 74 Prozent. In neuen Papiererzeugnissen wird inzwischen sehr viel Altpapier eingesetzt: die Quote betrug 2014 rund 73 Prozent. Besonders hoch ist der Altpapiereinsatz in Verpackungen und bei Wellpappenpapieren.

Da Altpapier inzwischen gute Erlöse bringt, streiten sich vielerorts private und kommunale Entsorger um die Mengen. Für einen Teil der Papiere – die Verpackungen -  sind zumindest dem Gesetz nach die Dualen Systeme zuständig. Sie schließen mit den kommunalen Entsorgern, die das Altpapier abholen, sogenannte Abstimmungsverträge. Hier wird festgelegt, wie der Anteil der Systembetreiber verrechnet wird.