Schlacke

Unter Schlacke wird in der Abfallwirtschaft die Asche verstanden, die bei der Müllverbrennung entsteht. Diese Materialien gelten als inert, heißt sie sind nicht mehr reaktionsfähig. In der teigig und zähflüssigen Masse stecken zahlreiche Wertstoffe, die nicht verbannt wurden. Daher lohnt sich eine Aufbereitung der Schlacke.

Dabei gibt es einige Aufbereitungsmöglichkeiten. Beispielsweise wird die Schlacke zunächst gelagert, anschließend gesiebt und gebrochen. Eisenschrott, Nichteisen-Metalle wie Aluminium und Kupfer werden anschließend beispielsweise mit einem Magnetabscheider abgetrennt. Jährlich werden rund 350.000 Tonnen Eisenmetalle und 30.000 Nichteisen-Metelle aus der Schlacke gezogen. Je nach Schadstoffgehalt kann die restliche Schlacke beispielsweise in Baustoffen wie Zement oder Asphalt verwendet werden. Schlacke mit hohem Schadstoffgehalt muss deponiert werden.