Treibhausgase

Wenn Sonnenstrahlen auf die Erde treffen, wird ein Teil der Strahlung von der Erdoberfläche reflektiert. Durch die sogenannten Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2), Methan, Lachgas und FCKW kann ein Teil der entstehenden Wärmestrahlung nicht mehr in die Atmosphäre entweichen und trägt zur Erderwärmung bei. Treibhauseffekt und Erderwärmung stellen einen natürlichen Prozess dar, der jedoch vom Menschen seit Beginn der Industrialisierung verstärkt wird.

Als Folgen der zunehmenden Erderwärmung werden vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC; Weltklimarat der Vereinten Nationen) das verstärkte Auftreten heftiger Niederschläge, das Schmelzen von Gletschern, die Verringerung der schneebedeckten Erdoberfläche, der beschleunigte Rückgang des Polareises und ein daraus folgender Meeresspiegelanstieg befürchtet.

Das Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen fordert eine Reduzierung der Treibhausgase. Im Rahmen der EU-Lastenteilung hatte Deutschland sich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2012 die Treibhausgas-Emissionen gegenüber dem Stand von 1990 um 21 Prozent zu senken. An einer Nachfolgeregelung wird noch gearbeitet.