Umweltministerkonferenz

In der Umweltministerkonferenz (UKM) sind die Umweltminister und Senatoren der einzelnen Bundesländer mit Stimmrecht vertreten. In der UKM besprechen die Teilnehmer ihre Vorgehensweise im gesamten Umweltbereich und treten mit einer gemeinsamen Position gegenüber dem Bund und der Bundesregierung auf. Zwar haben die gefassten Beschlüsse in der UKM keine unmittelbare Rechtswirkung, doch die Dokumente und Handlungsempfehlungen repräsentieren den umweltpolitischen Willen und werden meist in der Praxis angenommen. In der UKM gibt es acht Arbeitsgremien für spezifische Umweltthemen, beispielsweise die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Bodenschutz (LABO) oder die Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA). 

Die UKM-Sitzungen finden zweimal im Jahr statt. Der Vorsitz wechselt jeweils zum Jahresbeginn unter den Bundesländern in alphabetischer Reihenfolge. 2016 hatte Berlin den Vorsitz, 2017 ging er an Brandenburg über.