alba-group-newsroom-pressemitteilung
17.03.2021

Zum Weltrecyclingtag: ALBA informiert über Abfalltrennung und Recycling / Trenntipps und Aufklärung über häufige Irrtümer

Klimaschutz im Alltag

+++ +++ ALBA Berlin / Region Berlin-Brandenburg +++ +++

Berlin. Aus Anlass des Weltrecyclingtages am morgigen Donnerstag, 18. März, informiert ALBA zum Thema Verpackungsrecycling und möchte die Bürger*innen ermutigen, durch bewusste Entscheidungen für mehr Abfalltrennung im Alltag aktiv zu Klima- und Umweltschutz beizutragen.

ALBA stellt daher die wichtigsten Trenntipps vor und korrigiert die gängigsten Irrtümer:

Die drei wichtigsten Trenntipps

  1. Nicht spülen und den Deckel ab! Das Spülen von Verpackungsabfällen ist nicht notwendig, da im Recyclingprozess ohnehin eine maschinelle Reinigung erfolgt. Als Faustregel gilt: „Löffelrein“ reicht völlig aus. Bei Bechern sollte man den Deckel stets abtrennen. Denn bleibt er dran, können ihn die technischen Aggregate in den Sortieranlagen nicht erkennen und er landet mit dem Becher im Kunststoff. Hat der Becher eine Papierbanderole, gehört diese in die Papiersammlung. Bitte auch die Deckfolien von Fleisch-, Wurst- und Käseverpackungen vollständig abziehen.
  2. Nicht zusammen stapeln! Wir können mit dem bloßen Auge gar nicht unterscheiden, aus welcher Art von Kunststoff einzelne Verpackungen sind. Das kann ganz unterschiedlich sein. Nur wenn sie lose in die Tonne geworfen werden, können die Infrarotsensoren in der Sortieranlage die unterschiedlichen Kunststoffe nach ihrer Art aussortieren. Eine detaillierte Übersicht über den Weg das Abfalls in einer Sortieranlage mit anschaulichen Grafiken und Erklärungen finden Sie hier: www.recycling-funktioniert.de/sortieranlage/
  3. Keine alten Videokassetten und CDs in den Gelben Sack/die Gelbe Tonne! Die Magnetbänder können den Sortierprozess erheblich behindern, CDs sind aus einem speziellen Kunststoff gefertigt, der nicht in den Gelben Sack/die Gelbe Tonne gehört. Im Handel gibt es für sie spezielle Boxen, zum Beispiel in Computerfachgeschäften, in denen sie gesammelt und anschließend einem speziellen Recyclingverfahren zugeführt werden können.

Die vier bekanntesten Irrtümer

1.  Gar keinen Abfall trennen, weil „eh alles wieder zusammengeworfen wird“

Richtig ist: Zu Hause vorsortieren ist wichtig, denn sonst funktioniert der automatische Sortierprozess im Anschluss nicht. Grund: Jede Form der Verschmutzung (z.B. durch Essensreste) führt dazu, dass die Aggregate in der Sortieranlage die einzelnen Stoffe nicht mehr so leicht erkennen können. Dadurch wird deren Recyclingfähigkeit verschlechtert.

2.  „Es wird eh alles ins Ausland verschifft oder verbrannt.“

Richtig ist: Laut Verpackungsgesetz (VerpackG) müssen 58,5 Prozent der Kunststoffverpackungen, 80 Prozent der Glas-, Eisen- und Aluminiumverpackungen sowie 85 Prozent der PPK (Papier/Pappe/Karton)-Verpackungen stofflich verwertet werden. Fast alles davon wird in Deutschland und Europa verarbeitet. Weniger als ein Prozent der durch die dualen Systeme erfassten Kunststoffabfälle wurde seit 2017 nach Asien exportiert.

3.  Alle Kunststoffprodukte automatisch in die Gelbe Tonne/den Gelben Sack packen

Richtig ist: In einigen Städten wie Berlin, Leipzig oder Braunschweig ist das zwar erlaubt, bundesweit ist es jedoch (noch) anders geregelt. Richtig ist: In die Gelbe Tonne/den Gelben Sack gehören ausschließlich Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen (Verpackungen, die aus verschiedenen, miteinander verbundenen Materialien bestehen). Verpackungen aus Papier und Pappe bitte in die Papiersammlung, Glasverpackungen in die Glascontainer.

4.  In die Gelbe Tonne/den Gelben Sack gehören nur Verpackungen mit Grünem Punkt

Richtig ist: In die Gelbe Tonne/den Gelben Sack gehören alle Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoff. Bis 2009 bestätigte der Grüne Punkt die Beteiligung des Herstellers an dem zugehörigen dualen System; jede Verkaufsverpackung, die unter die Verpackungsverordnung fiel, musste den Grünen Punkt tragen, sonst drohten dem Hersteller hohe Bußgelder. Seit 2009 besteht diese Kennzeichnungspflicht nicht mehr. Der Grüne Punkt ist nur noch ein Markenzeichen eines der inzwischen elf in Deutschland aktiven dualen Systeme. Auch Verkaufsverpackungen aus Glas oder Papier sind im Rahmen des Dualen Systems in das Recycling zu geben. Dies erfolgt aber nicht über die Gelbe Tonne/den Gelben Sack, sondern nach Materialart getrennt über die entsprechenden Papiercontainer/-tonnen bzw. Glascontainer/-tonnen.

„Wir hoffen, wir können mit unseren Tipps und Hinweisen dazu beitragen, dass noch mehr Menschen ihren Abfall richtig trennen“, so Bernd-Rüdiger Worm, Geschäftsführer der ALBA Berlin GmbH und verantwortlich für die Logistik in der Region Berlin/Brandenburg. „Besonders wichtig ist hier die Trennung nach Materialart – nur so können wir im anschließenden Prozess möglichst viel ins Recycling geben – und so etwas für besseren Klima- und Ressourcenschutz beitragen.“

Die Bedeutung für Recycling für den Klima- und Ressourcenschutz belegt unter anderem die Studie „resources SAVED by recycling“ des Fraunhofer-Instituts UMSICHT. Danach konnte die ALBA Group allein im Jahr 2019 durch die Kreislaufführung von 6 Millionen Tonnen Wertstoffen den Ausstoß von mehr als 4,2 Millionen Tonnen klimaschädlichen Treibhausgase vermeiden. Gleichzeitig wurden durch das Recycling im Vergleich zur Primärproduktion 32,3 Millionen Tonnen Ressourcen wie beispielsweise Rohöl, Bauxit oder Eisenerz eingespart.

Über den Weltrecyclingtag:

Im Jahr 2018 hat das BIR (Bureau of International Recycling) den 18. März zum ersten Mal als Weltrecyclingtag ausgerufen. Der Tag soll genutzt werden, um die Bedeutung des Recyclings für den Erhalt wertvoller Primärressourcen und die Sicherung der Zukunft unseres Planeten herauszustellen. In diesem Jahr findet der „Global Recycling Day“ unter dem Motto „#RecyclingHeroes“ statt.

Über ALBA:

ALBA ist neben Interseroh eine der Marken unter dem Dach der ALBA Group. Die ALBA Group ist in Deutschland und Europa sowie in Asien aktiv. Im Jahr 2019 erwirtschafteten ihre Geschäftsbereiche einen Umsatz von 2,0 Milliarden Euro und beschäftigten insgesamt rund 8.800 Mitarbeiter*innen. Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group konnten allein im Jahr 2019 mehr als 4,2 Millionen Tonnen Treibhausgase im Vergleich zur Primärproduktion und 32,3 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden.

Weitere Informationen zur ALBA Group finden Sie unter www.albagroup.de. Unter www.albagroup.de/presse können Sie alle Pressemitteilungen der ALBA Group als RSS-Feed abonnieren. Bitte beachten Sie auch unser Onlineportal mit Informationen rund um die Themen Rohstoffe und Recycling: www.recyclingnews.de.

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