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BMU

Das Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) hat seinen ersten Dienstsitz in Bonn, der zweite ist in Berlin. Ende 2013 bis Anfang 2018 war das Ministerium um den Bereich Bau erweitert worden und umgangssprachlich von BMU in BMUB umbenannt.

Das Ministerium ist für die Themen Umwelt- und Naturschutz, sowie die nukleare Sicherheit zuständig und wird von einem/r Bundesminister/in – derzeit Svenja Schulze – geleitet. Der Ministerin unterstehen einer oder mehrere beamtete Staatssekretäre. Diese haben ein Weisungsrecht gegenüber allen Mitarbeitern des Ministeriums. Daneben gibt es in der Regel zwei parlamentarische Staatssekretäre. Diese sind Mitglied des Bundestags und vertreten die Ministerin bzw. das Ministerium nach außen und gegenüber dem Parlament. Insgesamt arbeiten im BMU rund 1.200 Mitarbeiter.

Das Ministerium wiederum ist in sieben Fachabteilungen sowie eine Grundsatz- und eine Zentralabteilung gegliedert. Für die Abfallwirtschaft ist die Abteilung WR – Wasserwirtschaft und Ressourcenschutz – zuständig. Die Position der Abteilungsleitung ist derzeit vakant. Die Neubesetzung wird zeitnah von der Ministerin bekannt gegeben. In der Unterabteilung Kreislaufwirtschaft werden die wichtigen Gesetze und Verordnungen für diese Branche formuliert und vorbereitet.

Neben der Vorbereitung von Gesetzen fördert das BMU Forschung und Entwicklung im Umweltbereich und arbeitet auf internationaler Ebene mit anderen Umweltministerien zusammen. Im Jahr 2017 lag der Gesamtetat bei etwa 4,6 Milliarden Euro.