20.01.2015

ALBA und Berliner Stadtmission starten Upcycling-Kooperation

ALBA-Arbeitskleidung erhält zweites Leben für den guten Zweck


Aus alter Arbeitskleidung wurden schicke Designermützen.

 +++ Verkaufserlös fließt zu 100 Prozent an KINDerLEBEN Verein zur Förderung der Klinik für krebskranke Kinder e.V. Berlin +++

+++ Verkauf im Fanshop von ALBA BERLIN Basketball in der Knesebeckstraße in Charlottenburg +++

Berlin. Der Recyclingspezialist und Umweltdienstleister ALBA und die Berliner Stadtmission haben ein einzigartiges Upcycling-Projekt gestartet, bei dem Arbeitskleidung ein zweites Leben erhält. Das Projekt, das vom Gedanken der Nachhaltigkeit getragen wird, ist die erste Kooperation ihrer Art zwischen der Berliner Stadtmission und einem Unternehmen.

Im Zuge des Relaunches der Marke ALBA im Jahr 2013 wurden innerhalb der ALBA-Unternehmen Teile der Arbeitskleidung ausgemustert. Auf der Suche nach einer nachhaltigen Upcycling-Lösung wurde ALBA auf das Label Water to Wine der Berliner Stadtmission aufmerksam. Darauf spezialisiert, Textilien ein zweites Leben einzuhauchen, kreiert das Designteam Water to Wine unter der Leitung von Sarah Schwesig verschiedene Lösungen, die die alten Stoffe gleichzeitig recyceln und aufwerten (= upcyceln). So hat die Berliner Stadtmission rund 120 ALBA-Arbeitskleidungs-Shirts zu coolen Beanie-Mützen umgearbeitet. Gleichzeitig unterstützt ALBA durch die Kooperation das soziale Engagement der Berliner Stadtmission. Weitere gemeinsame Upcycling-Projekte sind in Planung.

„Das Upcycling-Label Water to Wine der Berliner Stadtmission hat uns aufgrund seiner Kreativität und der Verbindung des ökologischen wie sozialen Nachhaltigkeitsaspektes überzeugt. Besonders charmant fanden wir die Idee, aus den Shirts Upcycling-Mützen zu schneidern, die dabei noch ihren Ursprung erahnen lassen“, so Rainer Kröger, Geschäftsführer der ALBA Berlin GmbH, aus Anlass der heutigen offiziellen Übergabe der Mützen in Berlin.

Die Mützen haben eine limitierte Auflage von 250 Stück. Sie sind ab heute zum Preis von 10 Euro im ALBA BERLIN-Fanshop in der Knesebeckstraße 56-58 in Berlin-Charlottenburg erhältlich. Der Verkaufserlös fließt zu 100 Prozent in soziale Projekte: Er kommt der Kinderhilfsorganisation KINDerLEBEN, Verein zur Förderung der Klinik für krebskranke Kinder e.V. Berlin, zugute.

Pfarrer Hans-Georg Filker, Direktor der Berliner Stadtmission: „Wir setzen unsere Ressourcen in Verantwortung vor Gott ein, heißt es im Leitbild der Berliner Stadtmission. Gott behandelt seine Schöpfung nicht als Wegwerfprojekt. Gern ziehen wir mit Partnern wie ALBA Konsequenzen daraus. Die Mützen erinnern: Wir sind gut beschirmt!“

Zum Hintergrund:

Im Jahr 2013 hatte ALBA die bekannte Wortmarke ALBA um ein neues Bildzeichen, das ALBA-Möbiusband, ergänzt und auch den Claim erneuert: Um deutlicher zu vermitteln, was ALBA ausmacht lautet er seitdem „Wir nennen es Rohstoff.“ Der neue Slogan unter dem Logo soll ausdrücken, dass das Kerngeschäft von ALBA die Rückgewinnung von Rohstoffen aus Abfällen ist. Die Besonderheit des neuen ALBA-Zeichens ist, dass es keinen Anfang und kein Ende, kein Innen und kein Außen und auch kein Oben oder Unten hat. Damit symbolisiert es den optimalen (Recycling-)Kreislauf.

Über ALBA:

ALBA ist neben Interseroh eine der Marken unter dem Dach der ALBA Group. Die ALBA Group ist in Deutschland und Europa sowie in Asien und den USA aktiv. Mit insgesamt über 8.000 Mitarbeitern* erwirtschaftet sie ein jährliches Umsatzvolumen von rund 2,6 Milliarden Euro (2013). Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Durch die Recyclingaktivitäten der ALBA Group konnten allein im Jahr 2013 über 7 Millionen Tonnen Treibhausgase im Vergleich zur Primärproduktion und rund 51 Millionen Tonnen Primärrohstoffe eingespart werden.

* Beschäftigte / inkl. Minderheitsbeteiligungen

 

Weitere Informationen zur ALBA Group finden Sie unter www.albagroup.de. Unter www.albagroup.de/presse können Sie alle Pressemitteilungen der ALBA Group als RSS-Feed abonnieren. Bitte beachten Sie auch unser Onlineportal mit Informationen rund um die Themen Rohstoffe und Recycling: www.recyclingnews.info.

Über die Berliner Stadtmission:

Die Berliner Stadtmission engagiert sich seit 1877 für Berlin. Das Spektrum der Aktivitäten ist breit gefächert: Vom Kältebus für hilflose Obdachlose bis zu jungen Modeinteressierten. Die Berliner Stadtmission erhält viele Bekleidungsspenden für die Kältehilfe für Obdachlose. Alles wird sorgfältig sortiert und jedes Kleidungsstück, das für obdachlose Männer und Frauen verwendet werden kann, geht in die Kleiderkammern der Stadtmissionsprojekte. Was für obdachlose Menschen nicht geeignet ist, bekommt eine zweite Chance. Das Label nennt sich „Water to Wine“ in Anlehnung an die biblische „Upgrading“-Geschichte vom Weinwunder von Jesus Christus anlässlich einer Hochzeit (Johannesevangelium, Kapitel 2). Mit dem neuen Bereich Water To Wine – Corporate Design bietet das Upcyclinglabel auch Firmen eine Möglichkeit ihre textilen Abfälle aufzuwerten. Das Designteam von Water To Wine arbeitet an cleveren Lösungen, den ungebrauchten Rohstoffen ein zweites Leben zu verleihen.

Berliner Stadtmission in Zahlen:

Hauptamtliche Mitarbeiter: 850, Ehrenamtliche Mitarbeiter: 1000

19 Stadtmissionsgemeinden sowie missionarische Projekte, z.B. Gottesdienst im Hauptbahnhof und im Sommer Schiffsgottesdienste auf dem Ausflugsdampfer.

42 diakonische Einrichtungen oder Arbeitsbereiche für Senioren, Menschen mit Behinderungen oder obdachlose Menschen, z.B. der Kältebus, die Kälte-Notübernachtung und die Bahnhofsmission.

11 Gästehäuser und Hotels in fünf verschiedenen Bundesländern für Familien, Singles und Geschäftsreisende.

www.berliner-stadtmission.de / www.watertowine-upcycling.com