13.09.2010

Erfolgreicher Umstieg dank ALBAsigner


Knapp sechs Monate nach Einführung der elektronischen Nachweisführung für gefährliche Abfälle (eANV) zieht ALBA eine positive Bilanz: „Mit unserem System ALBAsigner sind wir schneller als vor der Einführung des eANV und können unsere Kunden daher auch besser unterstützen. Insgesamt ist für unsere Kunden die Abwicklung der Entsorgung effektiver. Und das betrifft nicht nur die gefährlichen sondern selbstverständlich auch die nicht gefährlichen Abfälle, die künftig nach den gleichen Standards ebenfalls elektronisch abgewickelt werden sollen“, so Thomas Schilling, verantwortlicher IT-Projektleiter in der ALBA-Unternehmensgruppe.

Das von ALBA entwickelte System ALBAsigner, das zum ZEDAL-Verbund gehört, wurde von Beginn an bei allen Gesellschaften der ALBA-Unternehmensgruppe eingeführt. Sämtliche Geschäftsprozesse wurden auf die neuen Anforderungen umgestellt. „Das Geschäft“, so Schilling, „lief bei uns seit dem offiziellen Start am 1. April dieses Jahres so gut wie störungsfrei weiter.“

Auch Rolf Niehaus, Vorstand der Abfallmanagement Datenverarbeitungs AG, dem Lizenzgeber von ZEDAL und ALBAsigner, zeigt sich von dem guten Start des Systems beeindruckt: „Bis Ende August 2010 sind über den gesamten ZEDAL-Verbund fast 500.000 Begleitscheine und Übernahmescheine abgewickelt worden. Zusätzlich wurden 10.000 neue Entsorgungsnachweise erstellt und erfolgreich mit den Behörden kommuniziert. Der Systembetrieb läuft im ZEDAL-Verbund absolut reibungslos.“

Die ALBA-Unternehmensgruppe profitierte bei der Einführung des neuen Systems insbesondere von der guten Vorbereitung. „Wir haben alle Geschäftsprozesse genauestens durchleuchtet und konnten so den Lieferanten unserer Geschäftsprozesssysteme präzise Vorgaben für die Abläufe unter Geltung des eANV machen. Auch die eigene Organisation konnte so entsprechend vorbereitet werden“, so Schilling.

Aufkommende Schwierigkeiten resultierten in der Regel aus dem Zusammenspiel mit anderen Systemen. „Wir sind froh, dass wir uns bewusst für die Partnerschaft mit ZEDAL entschieden haben“, so Schilling weiter. „Denn damit lagen aus einem Pilotprojekt bereits positive Erfahrungen aus fünf Jahren Systembetrieb vor, so dass wir sicher sein konnten, dass die technischen Herausforderungen bewältigt werden würden. Andere Systemanbieter mit offenbar geringerer Erfahrung haben jetzt entsprechende, meistens hausgemachte, Umsetzungsprobleme." Das betreffe in einigen Punkten leider auch die zentrale Koordinierungsstelle der Bundesländer (ZKS), die im August über längere Strecken nicht zuverlässig zur Verfügung stand. „Aber wir gehen davon aus, dass diese Kinderkrankheiten bis zum Jahresende 2010 ausgemerzt sind“, so Schilling.

Das ist auch erforderlich, denn ab dem 1. Februar 2011 geht das eANV-System mit der verpflichtenden Signatur von Abfallerzeugern und Beförderern vollumfänglich in Betrieb. „Gemeinsam mit unseren Kunden fühlen wir uns auf diesen Termin bestens vorbereitet“, so Schilling.