01.03.2010

Forsa-Umfrage: Bundesbürger sind mehrheitlich für Einführung einer Wertstofftonne


Repräsentative Erhebung zum Kreislaufwirtschaftsgesetz

Eine überwältigende Mehrheit von 83 Prozent der Bundesbürger plädiert für die bundesweite Einführung einer umfassenden Wertstofftonne als Weiterentwicklung des Systems „Gelbe Tonne“. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts forsa im Auftrag von Deutschlands zweitgrößter Unternehmensgruppe für Recycling, der ALBA Group, hervor.

Danach hielten 83 Prozent der Westdeutschen und 82 Prozent der Ostdeutschen die bundesweite Einführung einer Wertstofftonne für alle recycelbaren Abfälle für sinnvoll, sofern dadurch die Entsorgungsgebühren nicht steigen. Bisher können über das System der Gelben Tonnen/Gelben Säcke nur Verpackungsmaterialien dem Recycling zugeführt werden, nicht aber beispielsweise ausgediente Kunststoffprodukte (Spielzeug, etc.). Die bestehenden Einschränkungen bei der Sammlung von Wertstoffen halten 64 Prozent der Bürger laut der Umfrage von forsa für nicht nachvollziehbar.

Dr. Axel Schweitzer, Mitinhaber des Familienunternehmens ALBA: „Noch immer werden in Deutschland allein zwei Millionen Tonnen Kunststoffabfälle verbrannt, weil die Wertstoffe im Restmüll landen und damit für ein Recycling verloren sind.“ Schweitzer begrüßte das Vorhaben der Bundesregierung, die Einführung einer Wertstofftonne aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes in das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz mit aufzunehmen, wie dies bereits im Koalitionsvertrag verankert sei. „Als rohstoffarmes Land müssen wir in Deutschland auch mit unseren Sekundärrohstoffen nachhaltig wirtschaften“, so Dr. Axel Schweitzer. „Deshalb muss es uns gelingen, die im Abfall gebundenen Stoffe und Materialien so umfassend wie möglich in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen.“

Die Unterlagen zur Pressemappe können Sie unter folgendem Link downloaden:
http://www.alba.info/ALBA_de/ALBAGroup/Presse-Lounge/Digitale-Pressemappen/digitale-pressemappen.php