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Was uns antreibt

Wir arbeiten für eine Welt ohne Abfall

Seit Jahrtausenden beuten die Menschen die Erde aus, schürfen Rohstoffe aus dem Boden, pumpen Öl und Gas an die Oberfläche. Und sie lagern Müll in Deponien ab und schicken Abluft in die Atmosphäre. So kann die Menschheit nicht weitermachen, denn statistisch verbraucht sie jedes Jahr 1,7 Erden. Unsere Lebensweise ist nicht nachhaltig, die Natur kann die Eingriffe des Menschen und die Erderwärmung nicht ausbalancieren.

Beides – Raubbau und Umweltverschmutzung – gefährdet unseren Planeten. Und gegen beides können Kreislaufwirtschaft und Recycling einen wichtigen Beitrag leisten.

Denn der Abbau von Rohstoffen erfordert regelmäßig deutlich mehr Energie als das Wiederaufarbeiten von gebrauchtem Material. Dank des Recyclings müssen auch weniger Minen gebohrt, Landschaften zerstört, Gewässer belastet werden. Und: Menschen bleibt Leid erspart, weil sie nicht Haus und Hof aufgeben müssen, um für Bagger Platz zu machen.

Deshalb haben wir eine, haben wir unsere Vision entwickelt: eine Welt ohne Abfall.

Statt gebrauchte Dinge einfach wegzuwerfen oder gar zu verbrennen, führen wir das Material, das wir Menschen für unsere Bedürfnisse benötigen, im Kreislauf. So reicht beispielsweise die Menge an Kupfer, die bisher in der Menschheitsgeschichte gefördert wurde, gut aus, um jeden Bedarf zu decken. Das Metall ist bloß verbaut in leerstehenden Häusern und Hallen, oder verstaut als alte Elektrogeräte auf Dachböden oder in Schränken. Wir müssten also das vorhandene Kupfer nur mobilisieren – und könnten uns den weiteren Abbau sparen.

ABER: Ein Recyclingunternehmen, das sein Geld mit dem Wiederaufarbeiten von Abfällen verdient, möchte, dass weniger Abfall entsteht? Wie kann das sein?

Die ALBA Group fühlt sich der Umwelt und den kommenden Generationen verpflichtet. Deshalb unterstützen wir die Abfallhierarchie.

  1. An erster Stelle steht das Vermeiden von Abfällen – was nicht überflüssig wird, muss nicht aufgearbeitet oder gar durch Verbrennung zerstört werden. Denn bei der Verbrennung gehen Wertstoffe unwiederbringlich verloren. Abfallvermeidung ist also stets das Beste, um die Ressourcen zu schonen und die Schöpfung zu bewahren.
  2. Viel mehr Produkte können weitergenutzt oder repariert werden, um ihnen ein zweites oder drittes Leben zu geben. Kleidung, Elektrogeräte, Möbel – was der eine nicht mehr mag, ist vielleicht für die andere eine Bereicherung.
  3. Erst danach kommt das Recycling. Aus vielen Abfallstoffen lässt sich ein neuer Rohstoff gewinnen, der sich wiederum zu dem gleichen oder einem ganz anderen Produkt verarbeiten lässt. Wichtig ist, dass kein Material unwiederbringlich zerstört wird, sondern im Kreislauf bleibt.

Gesellschaftliche Entwicklungen unterstützen uns bei der Verwirklichung unserer Mission. Der Trend geht hin zu einer „Shared Economy“, bei der die Menschen nur noch nutzen, nicht mehr besitzen. Autos stehen heute den größten Teil der Zeit auf dem Parkplatz. Teilt man sie sich mit anderen, nutzt man die darin verbauten Rohstoffe viel effizienter. Und auch am Ende des Autolebens muss man darüber nachdenken, welche Teile man weiterverwenden und welche man wie recyceln kann. Es müssen ja nicht immer neue Teile verbaut werden.

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Wir leben unsere Vision

Auch wenn das Ziel noch weit entfernt ist: Wir versuchen jeden Tag, unserer Vision ein Stück näher zu kommen. Deshalb sieht die ALBA Group das Recycling nicht als alleinigen Kern ihres Geschäfts. Mindestens genauso wichtig ist die Beratung, wie sich Abfälle vermeiden lassen oder diese zumindest in einer Form anfallen, die die Rettung von Rohstoffen überhaupt ermöglicht:

  • Immer wieder verwertbare Kunststoffkisten ersetzen Pappkartons;
  • Ytongsteine lassen sich immer wieder neu aus Altmaterial herstellen, wenn wir es auf den Baustellen einsammeln;
  • Sharing-Modelle, etwa bei Babykleidung, nutzen die verwendeten Rohstoffe intensiver.

All dies sind Beispiele aus der ALBA-Welt. Denn wir nennen alles, was beim Produzieren undbeim Konsum übrig bleibt, nicht Abfall. Wir nennen es Rohstoff.

Eine Welt ohne Abfall bedeutet auch, dass wir unsere Produkte und Verpackungen intelligenter entwickeln und herstellen, so dass man sie gut recyceln kann. Und am besten wäre es, sie würden auch aus recycelten Stoffen hergestellt. Deutschland hat schließlich kaum Bodenschätze. Auch deshalb nennen wir Abfall: Rohstoff.

Das Produktdesign muss deshalb das Recycling direkt mitdenken. Beispiel Wurstverpackungen: Sie bestehen heute aus vielen verschiedenen Kunststofflagen und -arten, um alle gewünschten Eigenschaften zu erfüllen. Aber dadurch sind sie sehr schlecht zu trennen und zu recyceln. Für den Kunden ist es praktisch, wenn die sich beispielsweise wieder verschließen lassen. Aber vielleicht finden wir – gemeinsam mit den Verpackungsherstellern - Lösungen, diese Wünsche umweltgerechter zu erfüllen.

Wir wissen: Bis zu einer Welt ohne Abfall ist es noch ein weiter Weg. Aber wir sind überzeugt, dass dieser Weg in eine sauberere Zukunft führt. Deshalb gehen wir ihn immer weiter – Schritt für Schritt. Jeden Tag.

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