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Hauptaktionärin erwägt Veräußerung ihrer Beteiligung an der ALBA SE, EBIT 2021 voraussichtlich leicht über der bisherigen Prognose

09.03.2022 | Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 Absatz 1 der Verordnung (EU) 596/2014 über Marktmissbrauch (Marktmissbrauchsverordnung - MAR)

Köln, 9. März 2022 – Die ALBA SE (ISIN DE0006209901) wurde von ihrer Hauptaktionärin, der ALBA Europe Holding plc & Co. KG, die insgesamt 94,434 % der Aktien der ALBA SE hält (Stand: 30. Juni 2021), darüber informiert, dass diese eine mögliche Veräußerung von Aktien an der ALBA SE und die Hereinnahme eines strategischen Investors prüft. Angesichts des von der ALBA Europe Holding plc & Co. KG erwarteten Strukturwandels in der Stahlindustrie steht danach das von der ALBA SE-Gruppe repräsentierte Geschäfts-feld des Stahl- und Metallrecyclings künftig nicht mehr im Kernfokus der weiteren Wachstumsstrategie der ALBA Europe Holding plc & Co. KG. Diese sucht daher einen Investor, der zumindest eine Mehrheitsbeteiligung an der ALBA SE übernimmt, wobei aber auch ein vollständiger Verkauf der Beteiligung der ALBA Europe Holding plc & Co. KG an der ALBA SE, auch über die Börse, nicht ausgeschlossen wird.

Vor diesem Hintergrund soll ein strukturierter Verkaufsprozess eingeleitet werden mit dem Ziel einer möglichen Veräußerung eines wesentlichen Teils der Beteiligung zur Begründung einer strategischen Partnerschaft mit einem geeigneten Partner oder der Veräußerung der gesamten Beteiligung der ALBA Europe Holding plc & Co. KG. Der Verwaltungsrat der ALBA SE hat heute zugestimmt, der ALBA Europe Holding plc & Co. KG und ihren Beratern auf Basis einer Vertraulichkeitsvereinbarung die üblicherweise für die Durchführung eines solchen Prozesses erforderlichen Informationen über das Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

Des Weiteren beträgt aufgrund der fortgesetzt positiven Geschäftsentwicklung im letzten Quartal 2021 das EBIT der ALBA SE-Gruppe für das Geschäftsjahr 2021 nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen voraussichtlich etwa EUR 13,4 Mio. Das Ergebnis liegt damit voraussichtlich leicht über der Prognose gemäß der Ad-Hoc-Meldung vom 23. Dezember 2021, mit der die Erwartung für das EBIT 2021 der ALBA SE-Gruppe erneut auf zwischen 11,0 und 13,0 Mio. Euro angehoben worden war. Das EBIT 2020 lag bei -1,2 Mio. Euro.

Der vollständige Bericht für das Geschäftsjahr 2021 wird am 29. April 2022 veröffentlicht.

Die Kennzahl EBIT (Earnings before interest and taxes) ist auf Seite 17 des Geschäftsberichts 2020 definiert, der hier abrufbar ist: www.alba.info/unternehmen/investor-relations-alba-se/finanzberichte/